
Mit einer Einführung, was es heißt arabischer Herkunft zu sein und was sich verändert, wenn man älter wird, startet der erste Fachtag dieser Art im gut besuchten BVV Saal im Rathaus Neukölln. Eingeladen hatte das Deutsch-Arabischen Zentrum zusammen mit dem Kompetenz-Zentrum Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe. Gäste waren Vertreter aus Politik, Selbsthilfegruppen und Pflegediensten, die über das Gelingen einer Partizipation von Menschen mit Migrationserfahrung in dem Versorgungssystem diskutierten. Unter dem Thema nahm Frau Dr. Graffmann-Weschke, als Leiterin der AOK Pflege Akademie an der Podiumsdiskussion teil. Sie stellte die kultursensiblen PfiFf Pflegekurse in anderen Sprachen vor, die mit der Unterstützung der sogenannte Brückenbauerinnen (Pflege Kultur- und Sprachmittler) realisiert werden. Die kultursensiblen Pflegekurse haben zum Ziel Menschen, die Angehörige in der Familien pflegen Biografie-sensibel mit Pflegewissen und praktischer Anleitung zu stärken, so dass die Pflege in der Häuslichkeit gesichert ist und Überlastung vorgebeugt werden kann.