Eine Sepsis, die im Volksmund häufig Blutvergiftung genannt wird, ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, bei der schnell gehandelt werden muss. Sie ist die schwerste Verlaufsform einer Infektion, weil sie den gesamten Organismus betrifft. In Deutschland tritt die Sepsis mit über 300.000 Fällen pro Jahr häufiger auf als die Summe von Brust‑, Dickdarm- und Prostatakrebs. Deshalb wurde dieses Thema auf der Internetseite „Pflege in Familien fördern – PfiFf“ ergänzt. PfiFf bietet An- und Zugehörigen Unterstützung für die praktische Pflege zu Hause.
In Zusammenarbeit mit der Medizinische Hochschule Brandenburg (Leitung: Prof. Neugebauer), der Charité Universitätsmedizin Berlin (Prof. Spies) und der Sepsis Stiftung (Prof. Reinhart) im Rahmen des Projektes „SepisWissen“ wurden die Materialien erstellt.
Das Krankheitsbild fasst Informationen zu Symptomen, Ursachen und zur Behandlung zusammen und beschreibt auch die pflegerischen Herausforderungen, welche dadurch entstehen können.
Neben dem neu eingefügten Krankheitsbild gibt es zwei neue PfiFf-Themenblätter:
- Nr. 10 – Sepsis Vorbeugung
- Nr. 10a – Sepsis Nachsorge
Denn, wenn eine Sepsis frühzeitig erkannt und rechtzeitig behandelt wird, ist die Chance sehr viel höher ohne bleibende Folgen zu genesen und eine gute Lebensqualität zu erhalten.
Die Veröffentlichung dieser Materialien wird begleitet mit einer Serie von Tipps & Tricks.
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Sepsis Stiftung und Sepsis Wissen.